FAQ

Wir haben einige Fragen unserer Kunden hier für Sie zusammengefasst. Vielleicht ist Ihre Frage auch dabei?

Die sR Bridge entkoppelt den Remote Service von der einzelnen Maschine und bietet dadurch mehrere Vorteile:
- einfachere und schnellere Software‑Updates
- jederzeit aktuelle Remote‑Verbindung
- erhöhte Sicherheit durch moderne Security‑Features:
- lückenloses Logging
- optionale Zwei‑Faktor‑Authentifizierung
- klare Anzeige einer aktiven Remote‑Verbindung

Die Funktion Troubleshoot testet verschiedene Funktionalitäten und zeigt auf, wo ein Problem besteht. Im Help-Fenster werden Hinweise angezeigt.

Sollte bei Ihnen der DHCP-Server deaktiviert sein (und Sie möchten diesen für die Erstinbetriebnahme nicht vorübergehend aktivieren), dann ist es möglich, über den LAN2 auf die sR Bridge zuzugreifen. LAN2 hat die IP 192.2.2.179. Diese ist nicht veränderbar. Verbindet man den LAN2 mit dem Netzwerk und gibt einer Maschine vorrübergehend eine IP im 192.2.2.xxx Bereich, dann kann man damit auf die Oberfläche zugreifen und die notwendigen Netzwerkeinstellungen vornehmen. Nachdem die sR Bridge konfiguriert ist, verbinden Sie die sR Bridge wieder mit dem LAN1 und entfernen auf der Maschine die IP-Einstellung. 

Die Erreichbarkeit eines NTP-Servers ist für den Aufbau verschlüsselter Netzwerkverbindungen notwendig, da die genaue Zeitsynchronisierung zwischen den beteiligten Geräten und Servern für die korrekte Funktionsweise der Verschlüsselung und für die Sicherheit der Verbindung entscheidend ist. 
Verschlüsselte Netzwerkverbindungen wie beispielsweise SSL/TLS oder VPN-Verbindungen verwenden Zertifikate und Schlüssel, um die Kommunikation zu schützen. Diese Zertifikate und Schlüssel enthalten Gültigkeitszeiträume, die festlegen, für welchen Zeitraum die Verschlüsselung gültig ist. Um sicherzustellen, dass die Zertifikate und Schlüssel korrekt funktionieren und gültig sind, müssen die beteiligten Geräte die genaue Zeit kennen.

Ein NTP-Server (Network Time Protocol) stellt die genaue Zeit für die beteiligten Geräte bereit und synchronisiert sie miteinander. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Geräte und Server die gleiche Zeit verwenden, was für die korrekte Funktionsweise der Verschlüsselung und für die Sicherheit der Verbindung unerlässlich ist.

Ohne eine genaue Zeitsynchronisierung könnten Zertifikate und Schlüssel ablaufen, was zu Sicherheitsrisiken und Verbindungsproblemen führen würde. Daher ist die Erreichbarkeit eines NTP-Servers für den Aufbau verschlüsselter Netzwerkverbindungen von entscheidender Bedeutung.

Ja. Unabhängig davon, welche Windows-Version eingesetzt wird, müssen alle Maschinen mit den aktuellen Software‑Updates versorgt werden.

Ja. Bei Linux‑Maschinen muss der Remote Service grundsätzlich über einen Taster (extern oder intern) gestartet und beendet werden.

Ja. Der Startknopf bleibt an derselben Position im Menü. Er wird lediglich umbenannt, um die neue Funktion klarer darzustellen.

Wir empfehlen, die sR Bridge an einem zentralen Punkt im Netzwerk zu installieren, zum Beispiel im Serverraum.
Wichtig ist, dass die sR Bridge über einen LAN‑Zugang zu dem Netzwerk verfügt, in dem sich die HOMAG‑Maschinen befinden.
Eine Installation im Schaltschrank einer Maschine ist nicht empfohlen.

Die sR Bridge ist ein Netzwerkteilnehmer und kein Router. Daher ist lediglich ein LAN‑Anschluss erforderlich.

Für jedes Netzwerk in dem sich HOMAG Maschinen befinden, wird eine sR Bridge benötigt.

Nein. Die sR Bridge wurde speziell für HOMAG‑Maschinen entwickelt und kann ausschließlich mit diesen verwendet werden.

Nein. Die Zwei‑Faktor‑Authentifizierung ist optional und kann bei Bedarf aktiviert werden.

Die sR Bridge aktualisiert sich automatisch, sobald sie eingeschaltet ist und eine aktive Internetverbindung besteht.

Es ist empfehlenswert, dass die Bridge dauerhaft eine Energie-Versorgung, sowie eine Internetverbindung hat, da somit stets neue Updates installiert werden können. Wenn die Bridge nur angeschlossen wird, wenn ein Remote Service notwendig ist, kann es sein, dass die Bridge sich erstmal alle Updates ziehen und installieren muss, bevor ein Remote Service stattfinden kann.

Bei Maschinen mit Premium Starter wird ein grüner Rahmen um den Bildschirm der Maschinen angezeigt, die aktuell online sind.

Beim Start der Ferndiagnose sind alle Maschinen einer Maschinengruppe online und können vom HOMAG Service betreut werden.

Die Ferndiagnose kann sowohl durch den HOMAG Service als auch durch den Kunden jederzeit manuell beendet werden.
Wird sie nicht aktiv beendet, schließt sich die Verbindung automatisch nach einer definierten Zeit.
Standardmäßig sind 6 Stunden eingestellt, dieser Wert kann jedoch individuell angepasst werden.

Ja. Sobald die eingestellte Zeit erreicht ist, wird die Remote‑Verbindung automatisch beendet – auch wenn noch aktiv an der Maschine gearbeitet wird.

Nein. Es darf ausschließlich der Remote Service über eine sR Bridge genutzt werden.

Nein. Da nicht für jede Maschine eine eigene sR Bridge erforderlich ist, wird sie nicht standardmäßig mit jeder neuen Maschine ausgeliefert.

Ja, die sR Bridge kann direkt beim Kauf einer Neumaschine mitbestellt werden.

Bei Abwicklung über einen Service‑Vertrag ist der OSU‑Token im Hardware‑Angebot der sR Bridge enthalten. Oder im Paket mit welchem die sR Bridge verschickt wurde ist ein Token beinhaltet.

Nein. In diesem Fall ist ausschließlich Maschinengruppe 1 online.
Maschinen, die zwingend über einen Taster gestartet werden müssen, sollten deshalb immer der Maschinengruppe 1 zugeordnet sein.

Ja. Bestehende Router‑Strukturen mit Internet‑ und NAT‑Routern können weiterhin genutzt werden.

Befindet sich die sR Bridge in einem anderen Netzwerksegment, kann sie – abhängig von der Netzwerkarchitektur – unter Umständen nicht mehr über den Hostnamen, sondern nur noch über die IP‑Adresse erreicht werden.
In diesem Fall funktioniert die Namensauflösung nicht mehr.
Beispiel:
Ist die sR Bridge im NAT1‑Netzwerk angeschlossen, ist sie aus dem NAT2‑Netzwerk ausschließlich über ihre IP‑Adresse erreichbar.

Wenn der sR Bridge keine feste IP‑Adresse zugewiesen ist, kann es vorkommen, dass sie nach einem Neustart eine andere IP‑Adresse erhält. In diesem Fall ist ein erneutes Pairing mit den Maschinen erforderlich.
Empfehlung: Der IT‑Administrator sollte der sR Bridge entweder eine feste IP‑Adresse zuweisen oder eine bevorzugte IP‑Adresse aus einem freien Adressbereich reservieren.
So lässt sich ein erneutes Pairing zuverlässig vermeiden.

Der externe Taster darf entfernt werden, wenn er nicht mehr benötigt wird. Sind alle Maschinen über den neuen sR Starter verbunden und gepairt und wird der externe Taster nicht mehr verwendet, kann dieser abgeklemmt werden.
Wichtiger Hinweis: Die Arbeiten dürfen ausschließlich von elektrisch unterwiesenen Personen durchgeführt werden.

Vorgehensweise zum Abklemmen des Tasters:
1. Netzteil der sR Bridge ausstecken
2. Stecker X13 und X1 vom Gerät abziehen
3. Den braunen Draht aus dem Stecker X1 aus der +‑Klemme entfernen
4. Stecker X1 wieder in die sR Bridge einstecken
5. Netzteil wieder anschließen

Wird die sR Bridge in ein HOMAG‑Router‑Netzwerk integriert, sind folgende Netzwerkeinstellungen für LAN1 zu verwenden.
Die sR Bridge wird dabei an einen freien LAN‑Port des Internetrouters oder eines NAT‑Routers angeschlossen.


Netzwerkeinstellungen
IP‑Adresse: 172.30.30.171 oder 172.30.30.172
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Gateway: 172.30.30.100
DNS: 172.30.30.100

Beim Pairing der ersten Maschine meldet sich die sR Bridge am HOMAG Server an und erhält ihre initiale Konfiguration. In diesem Zuge kann es vorkommen, dass die Maschine anschließend ein weiteres Mal gepairt werden muss. In seltenen Fällen ist zusätzlich ein Neustart der sR Bridge erforderlich. Dieses Verhalten ist normal und kein Fehler.